Business & Finanzen ABC

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Anlagevermögen


In einem Betrieb gibt es zwei grundsätzliche Formen von "Vermögen". Zum einen das Umlaufvermögen, das sämtliche Formen von Gütern umfasst, die einem Betrieb nie langfristig zur Verfügung stehen, sondern stattdessen weiter verarbeitet und wieder verkauft werden. Auf der anderen Seite steht das Anlagevermögen, das ebenfalls in jedem Inventar geführt und angegeben werden muss, wenn es zu Inventuren kommt. Es sind jene Gegenstände, Güter und Hilfsmittel, die einem Unternehmen langfristig zur Verfügung stehen. Wie man das anhand von Beispielen definieren kann? Ganz einfach. Rohmaterialien wie Rohre, Eisenplatten oder dergleichen sind reines Umlaufvermögen. Sie werden angeliefert, in Produktionshallen weiter verarbeitet und dann, verbaut im jeweiligen Endprodukt, an andere Firmen oder Endverbraucher weiter verkauft. Im Lebensmittelhandel sind beispielsweise sämtliche Leckereien und anderes, was man so im Supermarkt findet, reines Umlaufvermögen. Hier trifft das Beispiel dann am Besten, denn die Regalkonstruktionen, in denen man die Leckereien findet, sind reines Anlagevermögen. Sie stehen immer da, bis sie irgendwann mal altersbedingt oder aufgrund einer Umstrukturierung ausgetauscht werden. Ein Gabelstapler ist beispielsweise ebenso als Anlagevermögen zu führen. Auch sämtliche andere Maschinen und natürlich auch Büromöbel wie Stühle und Tische, hierzu gehören auch die ganzen Computer. Alles, was dauerhaft in einem Unternehmen bleibt, ist also als Anlagevermögen zu bezeichnen und muss auch in jeder Jahresabschlussbilanz einer Firma entsprechend gelistet werden. Aber das ist nicht alles. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Arten des Anlagevermögens. Zum einen wären da die immateriellen Vermögensgegenstände. Sowas wie Konzessionen oder Rechte, auch Patente, Lizenzen sowie Geschäfts- oder Firmenwert. Quasi Dinge, die man nicht "anfassen" kann. Dann kommen Sachanlagen, also Grundstücke, Immobilien und die eben genannten Maschinen, ebenfalls die bereits als Beispiel aufgeführte Betriebs- und Geschäftsausstattung. Zu guter Letzt bleiben noch die Finanzanlagen wie Beteiligungen an anderen Unternehmen oder auch Wertpapiere und andere Finanzen, die langfristig angelegt sind. Wichtig wird das immer in Inventuren, in der Schule werden Anlage- und Umlaufvermögen im Fach Rechnungswesen (oder auch Buchhaltung) durchgenommen.