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Investmentbanken


Im Großen und Ganzen ist eine Investmentbank genau für das zuständig, was ihr Name auch schon aussagt - sie investiert. Im Kern besteht ihr Geschäft aus Vermögensverwaltung, Handel mit Wertpapieren sowie der Hilfe von Unternehmen bei Kapitalaufnahmen, wie es bei einem Börsengang beispielsweise der Fall wäre. Sie unterstützen den Handel an Finanzmärkten durch Investementgeschäfte. Entstanden sind Investmentbanken im Ursprung im US-Trennbankensystem. Sie waren das Gegenstück zu den Geschäftsbanken, bei denen Kundeneinlagen zwar gestattet waren, die aber einer genaueren Aufsicht unterlegen waren. 1933 wurde der zweite Glass-Steagall Act verabschiedet. Ein Gesetz, dass die Einführung eines Trennbankensystems in Amerika durchsetzte. Bestehende Banken mussten sich hier nach entscheiden, ob sie eine Geschäftsbank sein wollten, was also bedeutete, dass sie für das klassische Einlagen- und Kreditgeschäft zuständig waren, insofern auch Dienstleistungen wie Kontoführung und Zahlungsverkehr anbieten mussten, oder aber eine Investmentbank wurden. 1999 wurde dieses Gesetz gekippt, die strikte Trennung war damit aufgehoben. Dennoch unterlagen Investmentbanken weiterhin einer weniger scharfen Regulierung. 2008 war ein schwarzes Jahr für die amerikanischen Investmentbanker. Die fünf größten US-Investmentbanken verschwanden zwischen Mai und September von der Bildfläche. Grund dafür war die Bankenkrise. Das Traditionshaus "Merrill Lynch" wurde von der "Bank of America" übernommen. "Lehman Brothers" meldete gar Insolvenz an. "Bear Stearns" musste im März einem Verkauf an den Finanzkonzern "JPMorgan Chase" zustimmen. Die beiden restlichen, verbliebenen Banken "Goldman Sachs" und "Morgan Stanley" gaben in der Folge ihren Status als Investmentbank auf. Der ehemalige Chef von Bear Stearns, Alan Greenberg, erläuterte in einem Interview mit Bloomberg im Dezember 2008, dass das Investment Banking erledigt sei. Greenberg hatte mehr als 60 Jahre lang an der Wall Street gearbeitet. Der US-Kinofilm "Wall Street - Geld schläft nicht", dem Nachfolger des 1987er Klassikers "Wall Street" mit dem Finanzfiesling Gordon Gecko, gespielt von Michael Douglas, thematisiert die US-Bankenkrise im Jahr 2008. Ein junger Investmentbanker, gespielt von Shia LaBeouf, erlebt hier den Untergang seines Arbeitgebers hautnah mit.