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Business & Finanzen JKL

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Kontoführungsgebühr


Die Kontoführungsgebühr ist genau das, wonach es sich auch anhört. Es ist eine Gebühr, die von den Banken gegenüber ihren Kunden für das Führen des Kontos erhoben wird. Einige Banken bieten schon länger Konten an, die von solchen Kosten befreit sind. Entscheidet man sich für ein solches Konto, muss man auch immer Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. So leidet bei manchen Banken dann auch der Kundenservice unter der Tatsache, dass eben keinerlei Gebühren anfallen. Im Großen und Ganzen ist es aber erst mal eine pfiffige Werbeidee, um Neukunden zu gewinnen. Ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren hat eben seinen Reiz. Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich bei einer Vielzahl von Urteilen mit den Gebühren von Banken, sowohl was die Art und Berechnung als auch die Höhe anbelangt. Hierbei geht es sich um Zinsen, Gebühren und andere Kosten. Festgelegt wurde dabei auch, dass Banken nicht einfach so Kostenerhöhungen festsetzen dürfen, sie müssen nachvollziehbar sein. So darf eine Bank beispielsweise auch keine zusätzlichen Kosten für Leistungen erheben, zu denen sie ohnehin verpflichtet sind. Die Banken müssen also schon entsprechende Auflagen erfüllen und können nicht einfach so Gebühren erheben. Hierbei wird zwischen zwei grundlegenden Fallgestaltungen unterschieden. Eine Bank darf keine Gebühren erheben, wenn sie eine gesetzliche Pflicht erfüllt und ebenso nicht, wenn sie damit überwiegend eigenes Interesse bei der zugrunde liegenden Dienstleistung wahrnimmt. Einige hinterlegte Gesetze fordern Banken zu Mitwirkungs- oder Erfüllungspflichten auf. Kommen sie dem nach, dürfen sie hierfür keinerlei Gebühren gegenüber ihren Kunden erheben. Gebühren für Bareinzahlungen und Barauszahlungen gibt es nicht. Banken müssen zudem mindestens fünf Buchungsvorgänge pro Monat kostenlos anbieten. Eine Buchungspostengebühr darf eine Bank jedoch für das Abheben an Geldautomaten verlangen, da diese Geräte Tag und Nacht bereitgestellt werden. Unter anderem ist auch die Bearbeitung von Kontopfändungen mittlerweile kostenlos. Wer also in der Schuldenfalle steckt und ein so genanntes P-Konto, also ein pfändungsfreies Konto, benötigt, kann dieses gebührenfrei einrichten lassen. Auch das Umschreiben des eigenen Girokontos in ein P-Konto ist ohne das Anfallen von Gebühren möglich.