Business & Finanzen VWX

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Vermögenswirksame Leistungen


Wer sich nicht auskennt und nicht damit beschäftigt hat, sieht die vermögenswirksamen Leistungen in seiner Lohn- und Gehaltsabrechnung eigentlich grundsätzlich erst einmal als "Abzug" auf das hart verdiente Geld. Das ist aber natürlich ein fataler Irrtum! Die VL-Anlage (umgangssprachlich auch einfach nur als "V-LEI" bezeichnet) sind genau das, was sie aussagen. Sie dienen dem Ansparen von eigenem Vermögen. Hierbei schießt der jeweilige Arbeitgeber auch in der Regel noch einen prozentualen Anteil dazu. Die vermögenswirksamen Leistungen sind zu versteuern, auch deshalb sieht man sie als Arbeitnehmer wohl eher erst mal als Hindernis und nicht als Hilfe, denn die meisten Menschen brauchen das Geld eben heutzutage sofort und nicht erst irgendwann. Wenigstens der Arbeitgeberanteil an den V-LEI ist jedoch steuerfrei. Bei den vermögenswirksamen Leistungen unterscheidet man zwischen drei Formen. Zum einen gibt es die bereits umschriebenen, betrieblichen Sparformen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Aktienfonds oder Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Die Sperrfrist für diese Art von V-LEI beträgt sechs Jahre, in denen man an das Geld dann nicht ran kommt. Gefördert wird hier eine maximale Anlage pro Jahr von 400 Euro mit einmalig 20 Prozent, sofern der Anleger, der die Anlage begründet, ein zu versteuerndes Einkommen hat, das 20.000 Euro im Jahr nicht übersteigt. Das allerdings nur bei Alleinveranlagung, ansonsten beträgt die Grenze 40.000 Euro. Die zweite Möglichkeit ist das allseits beliebte Bausparen. Hier beträgt die Sperrfrist dann schon sieben Jahre, aber man will ja auch fleissig sparen und auf einen stattlichen Betrag kommen. Die Grenze der Alleinveranlagung liegt hier bei 17.900 Euro, ansonsten 35.800 Euro, also wie bei der betrieblichen Sparform das Doppelte. Maximal 470 Euro jährlich werden hier mit 9 % Zulage belohnt. Die dritte und letzte Form sind Sparverträge und Altersvorsorgeleistungen. Hier gibt es keine zeitlichen Beschränkungen und auch keine bestimmte Einkommenshöhe, allerdings gibt es ebenso wenig eine Förderung im Rahmen einer Gewährung einer Sparzulage.