Computer-Elektronik ABC

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Commodore 64


Er war eine weltweite Innovation und ein riesen Erfolg - der beliebte Commodore 64, noch eher bekannt unter dem Namen C 64. Im Januar 1982 wurde der 8-Bit-Computer vorgestellt und war ein echtes Meisterwerk der Technik. Heute kaum vorstellbar, da es mittlerweile Rechner gibt, die allein einen Arbeitsspeicher von 16 Gigabyte haben. Der C 64 brachte es damals auf 64 KiB Arbeitsspeicher. Für seine Zeit war er dennoch ein absolutes Highlight und ermöglichte es der damaligen Generation von Jugendlichen, erstmals Zugang zu einem leistungsstarken Computer zu erhalten. Interne Massenspeichergeräte sucht man beim C 64 vergebens. Auch andere Feinheiten, die heutzutage schon längst wieder überholt sind, wie ein CD-Rom-Laufwerk beispielsweise, besaß der Rechner nicht. Heute muss in jedem PC schon mindestens ein DVD-Brenner sein, andernfalls ist er um ein Vielfaches weniger wert. Beim C 64 brauchte man noch Disketten. Nicht etwa die kleinen, die man von heute kennt, die aber auch nicht mehr oft auftauchen und die man in dieser Form später beim Amiga sah, sondern große Disketten. Diese hatten ebenfalls eine bestimmte Speicherkapazität. Spiele starteten nicht einfach so, sie musste manuell gestartet werden. Natürlich gab es keine dreidimensionalen Spieleerlebnisse. Alles war auf zwei Dimensionen beschränkt, machte aber dennoch Spaß. Man muss sich nur vorstellen, dass die Menschen damals eben nichts anderes kannten. Wer konnte damals schon ahnen, dass im Jahr 2013 schon ein kleiner USB-Stick weit mehr Speicherkapazität besitzen würde als der C 64? So lag der Kaufpreis des beliebten Commodore-PC beim Verkaufsstart in Deutschland 1983 bei stolzen 1.495 D-Mark! Der C 64 wurde aber nicht nur als Spielecomputer verwendet, sondern auch zur Softwareentwicklung. Die Grafikkarte war eine VIC II mit einer Auflösung von 320 x 200 Pixeln und ganzen 16 Farben. Heute hat jedes Smartphone weit besseres zu bieten. Das Betriebssystem kam natürlich auch vom Hersteller, also von Commodore selbst, ein Basic V2. Die genaue Bezeichnung der Datenträger waren 170-KiB-Disketten, Steckmodule sowie Tonkassetten. Die Produktion des C 64 wurde 1994 eingestellt.